Neue Kirche in Westerstede öffnet ihre Pforten

(Pressemitteilung vom 07.12.2018)

 

Die neue Neuapostolische Kirche in der Kuhlenstraße 7 ist geweiht. Der stellvertretende Kirchenpräsident, Apostel Dirk Schulz, hielt am Nikolaustag den Weihegottesdienst mit über 150 Besuchern. Bürgermeister Klaus Groß gratulierte der Gemeinde zum neuen Zuhause. Ab sofort finden die Gottesdienste sonntags um 10:00 Uhr und mittwochs um 19:30 Uhr im neuen Kirchengebäude statt. Die Gottesdienste sind stets offen für alle Besucher. Wer die neue Kirche auch außerhalb einer Gottesdienstfeier kennenlernen will, hat dazu am Samstag, den 15.12.2018, Gelegenheit. Die Kirche ist von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet und kann besichtigt werden. Um 13:00 Uhr und um 16:30 Uhr kann man sich von der hervorragenden Akustik überzeugen. Dann nämlich gibt es jeweils ein kleines Konzert des Gemeindechores.

 

„Ich beglückwünsche die Gemeinde Westerstede von Herzen zu diesem wundervollen neuen Gotteshaus.“, begann Apostel Dirk Schulz, stellvertretender Kirchenpräsident NAK Nord- und Ostdeutschland, den Weihegottesdienst. Er drückte dem Bürgermeister und der Stadtverwaltung Dank für die wertschätzende und gute Zusammenarbeit aus. Ebenso richtete er den Dank an die Baubeteiligten, die in so kurzer Zeit diese neue Kirche errichtet haben. Der Predigt legte nach dem Weihegebet einen Bibelvers aus Psalm 127, 1 zu Grunde: „Wenn der Herr das Haus nicht baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Wenn der Herr die Stadt nicht behütet, so wacht der Wächter umsonst.“

Der Apostel betonte, dass wir Christen auf dem Weg in die ewige Gemeinschaft mit Gott in gewisser Weise bauen. So meint der Psalm, dass nur dann eine Arbeit der Gemeinde nachhaltig (ewig) sei, wenn es auf dieses Ziel ausgerichtet werde. Er verglich dies mit seiner beruflichen Erfahrung aus dem Bauwesen. Eine Baustelle funktioniere dann gut, wenn die Bauleute wissen, woran Sie bauen und was es einmal werden soll.

Jedes Gewerk auf dem Bau habe seine Aufgabe. So sei auch das Gemeindeleben. Jeder habe unterschiedliche Gaben und Fähigkeiten, die eingebracht werden. Wenn dies auf das Glaubensziel hinwirke, werden Unterschiede dabei nicht als hindernd wahrgenommen. Und auf einer Baustelle passierten auch Fehler, die andere Gewerke bei ihrer Arbeit aufhalten könnten. Dann helfe kein Schönreden, um vielleicht einer Korrektur aus dem Wege zu gehen. Sondern es brauche dann eine gemeinsame Lösung. Auch dies zeichne eine Gemeinde aus. Man gehe mit Fehlern um. Man trage auch gemeinsam zur Lösung bei und vergebe sich stets untereinander. Auch in der neuen Kirche seien noch manche Nacharbeiten nötig. Auch in geistlicher Ebene sei das so.

„Ich wünsche nun, dass diese Kirche für jeden Christen, für jede Schwester, für jeden Bruder, jeden Interessierten als Ort verstanden wird, an dem jeder willkommen ist und in der Verbindung zu Gott Ruhe und Frieden empfinden möge“, schloss Apostel Schulz die Predigt.

Nach der ersten gemeinsamen Abendmahlsfeier beglückwünschte Bürgermeister Klaus Groß die Gemeinde zum neuen zu Hause: „Ich bin tief beeindruckt.“ Auch die Bauzeit sei bemerkenswert. In nur sechs Monaten von der Grundsteinlegung bis zu Einweihung. Diesen Architekten könne man mal nach Berlin schicken, scherzte der Bürgermeister.